1. Klassifizierung von Aluminiumsorten
Aluminiumsorten können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden: nicht wärmebehandelbar und wärmebehandelbar. Darüber hinaus werden sie häufig nach ihren primären Legierungselementen wie Kupfer, Magnesium, Silizium, Mangan und Zink kategorisiert.
Nicht wärmebehandelbare Sorten
Diese Güten können durch Wärmebehandlungsverfahren wie Glühen oder Abschrecken nicht wesentlich verstärkt werden. Ihre Festigkeit erhalten sie vor allem durch Kaltumformung oder den Zusatz von Legierungselementen. Zu den gängigen nicht wärmebehandelbaren Sorten gehören:
1000er-Serie: Reines Aluminium mit einem Aluminiumgehalt von mindestens 99 %. Bekannt für hervorragende elektrische und thermische Leitfähigkeit, Formbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Zu den gängigen Legierungen gehören 1050, 1060 und 1100.
3000er-Serie: Aluminium-Mangan-Legierungen, bekannt für gute Formbarkeit, Korrosionsbeständigkeit und mäßige Festigkeit.
5000er-Serie: Aluminium-Magnesium-Legierungen mit guter Korrosionsbeständigkeit, Schweißbarkeit und mäßiger Festigkeit. Weit verbreitet in Marine- und Architekturanwendungen.
Wärmebehandelbare Sorten
Diese Güten können durch Wärmebehandlungsverfahren wie Lösungsglühen und Altern erheblich verstärkt werden. Zu den gängigen wärmebehandelbaren Sorten gehören:
Serie 2000: Aluminium-Kupfer-Legierungen, bekannt für hohe Festigkeit und gute Bearbeitbarkeit. Allerdings sind sie weniger korrosionsbeständig als andere Güten.
6000er-Serie: Aluminium-Magnesium-Silizium-Legierungen, die ein gutes Gleichgewicht zwischen Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Formbarkeit bieten. Weit verbreitet in Automobil- und Luft- und Raumfahrtanwendungen.
7000er-Serie: Aluminium-Zink-Legierungen, bekannt für ihr außergewöhnliches Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht. Sie werden in Hochleistungsanwendungen eingesetzt, die maximale Festigkeit erfordern.






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